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Ofenratgeber

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Interessante Themen rund um´s Ofenfeuer


Ratgeber
Tipps und Tricks rund um´s Feuer
Alles zum Thema Ofen, Feuer, richtig heizen

  1. Wie anzünden und richtig heizen?
  2. Wartung und Pflege: Saubere Kachelofen-Züge ziehen besser
  3. Wenn der Schornstein nicht "zieht"
  4. Kaminglas reinigen
  5. Ofenkacheln reinigen
  6. Specksteinmantel reinigen, pflegen und reparieren
  7. Wenn´s im Feuerraum "bröselt und bröckelt"
  8. Wenn der Ofen keine Wärme abgibt, bzw. wenn´s stinkt und raucht
  9. Rund um´s Herdfeuer
  10. Grill anzünden
  11. Rund um Marmor und Granit
  12. Rund um Edelstahlverkleidungen
  13. Die Müllcheckliste; welche Schadstoffe entstehen dabei?
  14. Der Heizwert von Holz
  15. Probleme mit dem Kaminofen
  16. Was muss ich bei Pellets beachten?
  17. Wann Kaminofen kaufen?
  18. Was ist beim Kauf eines Kaminofens zu beachten?
  19. Welcher Kaminofen passt zu mir?
  20. Welcher Kaminofen heizt am besten?
  21. Welcher Kaminofen ist zugelassen?
  22. Wo Kaminofen kaufen?
  23. Welcher Kaminofen hat den besten Wirkungsgrad?

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1. Anzünden und richtig heizen

SO HEIZE ICH RICHTIG!

Ein schönes Feuer ohne Rauch – auch bei milden Temperaturen.

Woran liegt es, wenn´s raucht?

Physikalisch lässt sich das Problem wie folgt erklären: Der Kaminzug (eigentlich Unterdruck) entsteht nur durch den Temperaturunterschied von drinnen nach draußen. Je kühler es draußen wird und je größer der Temperaturunterschied wird, umso stärker wird der Unterdruck bzw. "Zug" im Schornstein. Das heißt, dass bei milden Außentemperaturen von z.B. 15°C und Innentemperaturen im Schnitt von 22°C lediglich ein Unterschied von 7°C vorliegt. Das bedeutet zu wenig Zug, was für fast keine Feuerstelle ausreicht.

Was tun? Hier unsere Tipps:

  • Sorgen Sie dafür, dass sich innerhalb kurzer Zeit eine sehr hohe Temperatur im Schornstein bildet. Deshalb soll der Startvorgang so schnell und heiß wie möglich von statten gehen, d.h. - Luftschieber ganz auf (auch während des gesamten Abbrandes)
  • Verwenden Sie kleinstückiges Weichholz (KEIN Hartholz, das gleicht sonst dem Anfahren mit dem Auto im 2. Gang)
  • Verwenden Sie zum anzünden unsere besten Bio-Anzünder (kein Papier, Späne oder andere Anzündhilfen)
  • Legen Sie ganze Scheite ein und einen Bioanzünder oben drauf oder unter das Holz
  • Lehnen Sie die Ofentür an und schliessen Sie sie erst wenn der gesamte Holzstapel unter Feuer steht.
  • Achten Sie darauf, dass die gesamte Holzfläche der Scheite schwarz und mit einer Flammenbildung überzogen ist. Erst in diesem Stadium der Verbrennung ist die Entgasung des Brennstoffes eingetreten und verbrennt weiter ohne Russbildung. Solange auch nur die geringsten Rauchschwaden vom Holzscheit aufsteigen, wird sich nachhaltig Ruß auf die Scheibe legen, denn Rauch bedeutet Russ.

Bitte achten Sie darauf, dass das Feuer nach dem Schließen der Türe nicht an Leuchtkraft verliert oder gar ausgeht. In diesem Fall muss die Tür noch länger angelehnt bleiben. Wenn das Feuer nicht richtig brennt, kommt es durch die zu geringe Abgastemperatur zu einer schwarzen Glasscheibe und zu einer Verrußung des Feuerraums, d.h. das Rauchrohr und der Schornstein setzt sich mit Glanzruß zu. Im schlimmsten Falle rinnt aus den Rohren eine schwarze Flüssigkeit. Dabei handelt es sich um Kondenswasser mit unverbrannten Kohlenwasserstoff-Molekülen, was als "Versottung“, „Verpechung“ oder „Glanzruß" bezeichnet wird. Die schwarze Scheibe wird in der Regel automatisch wieder sauber, wenn Sie den Ofen die nächsten Male richtig auf Nennheizleistung einfeuern. Mühevolles säubern der Scheibe können Sie sich somit sparen, denn gute Öfen reinigen sich fast von selbst.

Ein weiteres Problem ist Feuchtigkeit, die sich oft im Sommer im Schornstein ansammelt, dadurch dass Regen und Luftfeuchtigkeit in die Mündung des Schornsteins einfällt. Beginnen Sie nun zu heizen, entsteht in der Schornsteinsäule durch die Temperatureinwirkung des Rauchgases auf die feuchte Kaminwandung massiver Wasserdampf, welcher wie eine Glocke im Schornsteinkopf hängt. Dies erkennen Sie, wenn der Ofen am Anfang eigentlich ganz akzeptabel zieht, jedoch nach einer Brenndauer von ca. 30-60 Minuten das Feuer auf einmal mit großer Rauchentwicklung ausgelöscht wird. Auch hier ist es wichtig, dass der Ofen - wie oben beschrieben - mehrmals hintereinander mit voller Leistung geheizt wird, damit der Schornstein "austrocknet“. Falls es ganz massiv aus dem Ofen raucht, hat sich der Schornsteinzug meist von außen nach innen umgedreht. Dies geschieht wenn es im Freien wärmer ist als im Gebäude. Die Lösung ist dann das sog. "Lockfeuer", wie es bereits früher in alten Bauernhäusern gemacht wurde. Dazu wird die Kamintür (meist im Keller) geöffnet und es werden ein paar zerknüllte Zeitungsblätter in den Kaminschlot gesteckt und angezündet. Es beginnt sofort zu brennen, lodern und „brummen“. Wenn Sie das ein paarmal wiederholen, heizen Sie somit den Kaminzug vor. Gleich danach können Sie Ihren Ofen wie oben beschrieben anheizen. Es funktioniert!

RICHTIG ANZÜNDEN

Zum anfeuern benötigen Sie trockenes (Restfeuchte unter 20%), nicht zu dickes, großstückiges Fichtenholz (ca. 4-6 Scheite, je nach Ofengröße), das mit einem Kachelofenanzünder von oben in Brand gesetzt wird - niemals mit Zeitung oder Karton! Diese enthalten Druckerschwärze, Bindemittel, Formaldehyd, welches wiederum Dioxine und Furane freisetzt. Wichtig ist, dass Sie die Holzscheite immer abwechselnd aufeinander legen und dabei die dickeren Scheite unten nach vorne schauend und die dünneren oben drauf legen.
Als Faustformel gilt: die Holzscheite sollten an der Stirnseite bequem mit einer Hand zu fassen sein. Öffnen Sie die Luftöffnungen Ihres Ofens ganz und lassen Sie die Tür angelehnt. Damit erreicht der Kachelofen schnell die hohen Temperaturen, bei denen er so schnell wie möglich in die saubere Entgasungsphase übergeht und keinen Ruß freisetzt. Erst wenn der Holzstapel bis unten brennt und alle Holzscheite komplett und vollständig brennen (nicht nur teilweise), schließen Sie die Tür wieder. Ist das Feuer runter gebrannt und nur noch Glut im Ofen, sollte der Luftschieber komplett geschlossen werden. Solange gelbe Flammen flackern, sollte der Luftschieber auf sein. Dies hat den Effekt, dass der Ofen nicht von innen her auskühlen kann, und die Wärme viele Stunden länger gespeichert wird. Die Heizleistung des Ofens darf und kann nicht durch Luftzuführung geregelt werden, sondern wird durch die Brennstoffmenge reguliert. Drehen Sie dem Ofen die Luft ab, so erzeugen Sie eine unvollkommene Verbrennung, die Schadstoffe freisetzt. Dadurch verrußen Scheibe und Ofen, außerdem werden Kamin, Ofenanlage und Umwelt geschädigt.  

ACHTUNG !!!
Was Sie unbedingt beachten müssen, wenn Sie Ihren neuen Ofen zum 1. Mal anheizen: 

  • Beim Einbrennen der Ofenfarbe bitte die Türe nur angelehnt lassen, sonst verklebt die Dichtschnur mit dem Ofenlack.
  • Beim Einbrennen kann es zu Lackgeruch und leichter Rauchentwicklung kommen. Das ist normal und nach ca. 2-3 mal einheizen vorbei.

Was Sie beim nachheizen beachten müssen:

  • Öffnen Sie nicht im vollen Abbrand die Heiztür (Rauch im Zimmer), sondern warten Sie mit dem nachlegen bis keine Flamme mehr zu sehen ist.
  • Öffnen bzw. schließen Sie die Heiztür nicht ruckartig, da sonst Asche aus dem Feuerraum fallen könnte.
 
  
 
Ofenratgeber
pdf - richtig anzünden und heizen
 
 
Zehn goldene Regeln für Umwelt und Kachelofen
 
„Auch wenn Sie schon lange das Holzheizen können, denken Sie bitte daran: Die neuen Heizgeräte der Holzverbrennung sind mit den alten, einfachen Öfen nicht mehr zu vergleichen! Es ist eine neue hochentwickelte Technologie, mit der das Holz viel effizienter und fast rückstandsfrei verbrennt. Hierzu müssen Sie vielleicht Ihre Heizgewohnheiten ein wenig umstellen!“
 
  1. Heizen Sie ausschließlich naturbelassenes, luftgetrocknetes, stückiges Scheitholz mit Rinde mit maximal 20 % Restfeuchte.
  2. Heizholz wird am besten zwischen Dezember und Februar geschlagen und sofort - vor dem lagern! - gespalten. Das Austrocknen des Holzes wird so wesentlich gefördert. Für die richtige Größe der Scheite gilt als Faustformel: das Scheit sollte bequem mit einer Hand an der Stirnseite gefaßt werden können.
  3. Heizholz muß vor dem heizen 2 Jahre luftig, vor Regen geschützt gelagert werden. Nach 2 bis 3 Jahren Lagerzeit hat das Holz nur noch maximal 15 bis 20 % Restfeuchte. Es heizt hervorragend und verbrennt schadstoffarm. Doch vorsicht: Holz kann auch zu alt werden: es verflüchtigen sich die gasreichen Bestandteile; das Holz brennt zwar, jedoch hat es keinen Heizwert mehr.
  4. Der richtige Lagerplatz für Heizholz ist unter einem vorgezogenem Dach oder einer luftigen Holzhütte. Wenn es zu Kreuzstapeln aufgeschichtet wird, lagert es am besten.
  5. Lagern Sie frisch geschlagenes Holz nicht im Keller. Dort kann es nicht austrocknen sondern beginnt zu stocken und schimmeln.
  6. Holz darf niemals in eine Plastikplane eingepackt werden. Es braucht Luft und Wind zum trocknen.
  7. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten: Wir untersuchen Ihr Holz und messen die Feuchtigkeit; somit steht dem richtigen Heizen nichts im Wege!!
  8. Holz verschiedener Baumarten hat unterschiedliche Heizwerte. Wer Holz nach Gewicht kauft, kommt bei Nadelholz am besten weg - aber trocken muß sein! Wer das Holz nach Raummetern bemessen kauft, der nimmt besser Laubholz.
  9. Eichen- und Buchenholz hat den höchsten Heizwert nach Volumen. Ein Raummeter luftgetrocknetes Laubholz mit 15% Restfeuchte - das sind rund 450 Kg Holz - enthält soviel Heizenergie wie 210 Liter Heizöl oder 385 Kg Braunkohlebriketts. So viel fossile Energie wird eingespart, wenn stattdessen mit Holz geheizt wird.
  10. Halten Sie sich immer an die Bedienungsanleitung und verwenden Sie ausschließlich die vom Hersteller genehmigten Brennstoffe.
  11. Müll zu verheizen ist streng verboten!!! Bedenken Sie: Die Schadstoffe und Giftgase die Sie dabei freisetzen sind nicht irgendwo in der Atmosphäre, sondern befinden sich auf Ihrem Dach, im Garten, am Boden bei den spielenden Kindern, im Gemüsebeet.......
  12. Verwenden Sie zum Anzünden immer Weichholz, z.B. Fichte! Es ist äußerst wichtig, dass innerhalb kürzester Zeit eine intensive Verbrennung mit maximaler Flammentemperatur zustande kommt. Bei Hartholz, z.B. Buche, dauert der Anheizvorgang entscheidend viel länger. Es brennt ein wenig, jedoch ohne richtiger Zünd- bzw. Entgasungstemperatur. Die Folge: Die Scheibe, Heizkammer, Rauchrohre und der Kamin werden mit unverbranntem Kohlenstoff und Kohlenwasserstoffverbindungen, sprich Ruß, zugesetzt. Praktizieren Sie diesen falschen Anheizvorgang über einen längeren Zeitraum, so bildet sich eine dicke Glanzruß und Teerschicht. Diese wieder zu entfernen ist eine langwierige und grauenvolle Arbeit!
  13. Legen Sie den Feuerraum zum Anzünden mit Weichholz voll!!! (Menge siehe Bedienungsanleitung; Achtung, Sie können den Ofen auch überheizen) Heizen Sie diese Menge mit viel Verbrennungsluft ab, so dass der Ofen schnell sehr heiß wird, und auf Nennheizleistung heizt. Zum Nachlegen erst können Sie Hartholz verwenden. Dies brennt nun langsamer, auch der Glutstock hält viel länger.

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2. Wartung und Pflege: Saubere Kachelofen-Züge ziehen besser

Wie oft muß der Ofen gereinigt werden?

Die Heizgaszüge eines Kachelofens/Kamins müssen regelmäßig gereinigt werden, mindestens einmal im Jahr. Sonst geht Ihrem Ofen eines Tages die Luft aus.

  • Keramische Nachheizzüge werden in der Regel über spezielle Reinigungsöffnungen gesäubert. Stahl- oder Gussnachheizkästen haben eigene Revisionsöffnungen zum kehren.
  • Der Kundendienst sollte nach der ersten Heizperiode den Kachelofen noch einmal überprüfen. Wir können Ihnen dann sagen, wann das Reinigen und Entfernen der Asche aus den Heizgaszügen nötig ist. Dies sollten Sie in jedem Falle dem Spezialisten überlassen. Wir haben besondere Geräte und vor allem Routine, um diese Arbeiten schnell, gewissenhaft und sauber durchzuführen.
  • Ein Kachelofen ist kein Holztrockner. Verheizen Sie niemals frisches oder nicht lange genug luftgetrocknetes Holz.
  • Nasses Holz produziert einen wahren Schadstoff-Cocktail: Kohlenmonoxid, Staub, gasförmige organische Verbindungen und polycyclische Aromaten.
  • Feuchtglänzende, teerige Beläge an den Innenseiten von Türen und Feuerraum sind ein Alarmsignal: Entweder wurde die Luftklappe zu früh geschlossen oder es war das Holz zu nass.
  • Zuviel Wasser im Holz behindert einen zügigen Abbrand. Das Wasser muß erst aus dem Holz herausgekocht werden, Wasserdampf brennt nicht. Er bremst und quält das Feuer. Holzgase können sich nicht entzünden und entweichen unverbrannt als Schadstoffe in die Umwelt.
  • Je mehr Wasser das Holz enthält, desto mehr Energie geht verloren: Das Holz heizt bedeutend schlechter. Holz mit 15% Restfeuchte hat einen annähernd doppelt so hohen Heizwert wie Holz mit 50% Feuchtigkeitsgehalt. Abgase von feuchtem Holz sind schädlich für die Umwelt. Nasses Holz schadet auch der Gesundheit: Es macht einfach nicht richtig warm. Und es kostet eine Menge: Der Holzbedarf steigt rapide an.
  • Verheizen Sie niemals lackiertes Holz. Lack kann Umweltgifte wie Schwermetalle enthalten. Umweltgifte entweichen durch Ihren Schornstein und schlagen sich in Ihrer unmittelbaren Umgebung nieder – in Ihrem Garten, auf dem Balkon und der Terrasse.
  • Verheizen Sie niemals lasiertes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz. Gifte wie PCP, Lindan, Quecksilber, Dioxine und Furane können aus diesem Brennstoff ausgasen und unverbrannt in die Umwelt gelangen.
  • Verheizen Sie niemals beschichtetes Holz. Aus den Kunststoffen der Beschichtung können Schwefeldioxid, Salzsäure, Schwermetalle und Ultra-Gifte wie Dioxine und Furane entweichen.
  • Verheizen Sie niemals Spanplatten. Diese bestehen in der Regel aus Holzfasern, die mit Melamin-, Phenol- oder Harnstoff-Formaldehydharzen gebunden sind. Beim Verbrennen wird gesundheitsschädliches Formaldehyd aus dem Bindemittel frei. Aus Beschichtungen oder Lacken können weitere Umweltgifte wie Kunststoff-Restmonomere oder Schwermetalle abgasen und durch den Schornstein entweichen.
  • Die Bundesimmissionsschutzverordnung (1.BimSchV) verbietet ausdrücklich das Verbrennen von behandeltem Holz in jeder Form. Sie machen sich strafbar.
  • Für Ihren Kachelofen, Heizkamin, Kaminofen oder Herd ist das Beste gerade gut genung. Und das ist trockenes, naturbelassenes Stückholz!

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3. Wenn der Schornstein nicht "zieht"

Warum zieht der Schornstein nicht?

Wie entsteht eigentlich der "Kaminzug"? Durch den Temperatur-Unterschied vom Hausinneren nach draußen entsteht ein Unterdruck, der sich durch den Schornstein auszugleichen versucht. Der Schornstein "zieht" , bzw. drückt somit von drinnen nach draußen. Da es im Sommer aber oft im Haus kühler ist als draußen, entsteht kein Zug im Schornstein und der Ofen raucht. Die Lösung - Gehen Sie in den Keller, bzw. dort wo die Kamintüre angebracht ist. Öffnen Sie diese und machen Sie ein "Lokfeuer". Stecken Sie dafür eine Zeitung in den Schornstein und zünden Sie diese an. Die Wärme dieses Feuers sollte reichen, um für den notwendigen Unterdruck zu sorgen. Ggf. wiederholen Sie den Vorgang.

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4. Kaminglas reinigen

Wie reinige ich das Kaminglas?

Wenn Sie richtig heizen, darf das Kaminglas eigentlich nicht schwarz werden (vorausgesetzt Sie haben ein qualitativ hochwertiges Gerät). Falls doch, kann das verschiedene Ursachen haben. Z.B. zu nasses Holz, zu wenig Brennstoff, zu geringe Abbrandtemperatur. Zur Reinigung verwenden Sie dann am besten  feuchtes und weiches Zeitungs- oder Küchenpapier. Als Scheuermittel sollten Sie die Asche verwenden. Für stärkere Verschmutzungen erhalten Sie bei uns einen speziellen Kaminglasreiniger. Verwenden Sie keine Scheuermittel, kein Glasreiniger, keine Küchenhilfsmittel! Diese werden die Glasscheibe beschädigen!

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5. Ofenkacheln reinigen

Wie reinige ich Ofenkacheln?

Reinigen Sie die Keramik nur im kalten Zustand mit einem feuchten Tuch. Im warmen Zustand öffnen sich die Poren der Kacheln, Sie würden den Schmutz tief in die Glasur einbringen. Für starke Verschmutzungen können Sie eine leichte Zitronensäure verwenden (unbedingt erst an einer unsichtbaren kleinen Fläche probieren). Einige hochwertige Kacheln sind sogar säurefest. Fragen Sie jedoch vor der Behandlung beim Hersteller nach!

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6. Specksteinmantel reinigen, pflegen und reparieren

Wie reinige ich Speckstein?

Normale Reinigung: Mit einem trockenen oder feuchten Lappen abwischen, jedoch nur im kalten Zustand, um den Schmutz nicht in die offenen Poren zu reiben.

Tiefen-Reinigung: Wischen Sie den Speckstein mit einem im Wasser, eventuell mit Spülmittel, ausgewrungenen Lappen.

Entfernen von Fettflecken: Die Fettflecken können Sie mit Aceton entfernen.

Im schlimmsten Fall: Wenn das Aceton die Flecken nicht entfernen kann, können Sie als letzten Ausweg den Speckstein mit immer feiner werdendem Nass-Schleifpapier, Körnung 450 bis 800 und Wasser abschleifen. Das feine Sandpapier stellt die glatte Fläche wieder her.

Kleine Kratzer ausbessern: Einfärben: Kleine Kratzer können mit weichem Bleistift (B und weicher), hellgrauem Filzstift, grauer Farbe o.a. "eingefärbt" werden.... sie verschwinden dann im Specksteingrau. Der Graphit des Bleistifts ist hitzefest! 
Wegreiben: Kleine Schürfstellen können mit einer harten "Scotch-Schwammseite" und Wasser, oder feinstem Wasserschleifpapier Körnung 450 bis 800 naß abgeschliffen werden!

Bruchstellen und Löcher: Diese können mit einer Anmischung von Wasserglas und Specksteinmehl ausgebessert werden. Nach ca. 1 Tag Aushärtung mit immer feiner werdendem Wasserschleifpapier 450-800 naß abschleifen.

Alten Speckstein stylen: Sieht der Speckstein nun einmal speckig, schmutzig und alt aus, so kann dieser mit nur wenig Aufwand erneuert werden. Da es sich um Naturstein handelt, kann dieser beliebig oft nachbehandelt werden. Bringen Sie den Stein einfach zum nächsten Steinmetz und lassen Sie ihn neu aufschleifen oder aufpolieren. Er ist danach wie neu.

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7. Wenn´s im Feuerraum "bröselt und bröckelt"

Warum bröselt die Schamotteausmauerung?

Sind nur Risse in der Schamotteausmauerung, so ist dies normal. Diese entstehen durch die hohe Temperatur-Wechselbelastung auf das Material. Die Schamotteausmauerung ist eine Verschleißschicht im Feuerraum, schützend vor dem Ofenkorpus. Sind größere Flächen oder Brocken locker, so können diese mit Feuerzement wieder eingeklebt werden. Fallen jedoch Stücke heraus und die Ausmauerung bröselt und zerfällt allmählich, dann ist diese verbraucht und muß ersetzt werden. Ein Ausfüllen mit Feuerzement ist nur eine kurzzeitige Lösung.

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8. Wenn der Ofen keine Wärme abgibt, bzw. wenn´s stinkt und raucht

Wenn der Ofen stinkt und raucht?

Das kann verschiedene Ursachen haben:

  • Sie verwenden Holz ohne Heizwert, d.h. es ist zu alt, zu feucht, zu groß, ungespalten, Hartholz zum anfeuern?
  • Sie geben dem Brennstoff zu wenig Luft zum verbrennen?
  • Der Ofen ist im Inneren verrußt, mit Flugasche zugesetzt - 1cm Rußschicht ergibt eine um 80¡C geringere Wärmeabgabe!
  • Der Schornstein zieht nicht richtig:
    • Es ist im Haus wärmer als im Freien
    • Die Sonne hat den Kaminkopf stark erwärmt
    • Nebel und/oder Feuchtigkeit drückt auf den Schornstein
    • Fallwinde oder starke Seitenwinde stören die Strömung
    • Der Schornsteinquerschnitt bzw. die øHöhe ist falsch ausgelegt

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9. Rund um´s Herdfeuer

Wie pflege ich einen Herd?
Pflegeanleitung

Herdplatte Stahl - lackiert
Die Herdplatte ist mit hitzebeständiger Farbe in antrazith lackiert. Nach Aufstellung des Herdes soll die Herdplatte mit dem beigepackten Paraffinöl (im weißen Fläschchen) dünn eingestrichen werden. Beim ersten Einheizen den Raum gut durchlüften. Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch abwischen und nachtrocknen. Keine scharfen Putzmittel verwenden.
Bei gröberen Verschmutzungen mit Putzschwamm und Spülmittel arbeiten. Sollte die Lackschicht verletzt werden, können die Lackränder mit dem beigepackten Schleifvlies geglättet und die blanke Stahlfläche mit Parafinöl eingestrichen werden. Nach mehrmaligem Heizen gleicht sich die Verfärbung wieder an.

Hinweis: Sollte die Herdplattenoberfläche großflächig beschädigt werden, haben wir einen Ausbesserungslack in Spraydosen.
 
Herdplatte Stahl - geschliffen und Nirosta
Die Herdplatte wird silbrig und mit Öl eingestrichen ausgeliefert. Es ist wichtig, dass die Herdplatte stets eingeölt ist - besonders auch dann, wenn der Herd längere Zeit nicht benützt wird - da sonst keine Schutzschicht vorhanden ist. In diesem Fall könnte sich Flugrost auf der Herdplatte ansetzen. Sollte das passieren, entfernt man den Rost mit feiner Stahlwolle und streicht die Platte dann wieder mit dem beigepackten Parafinöl ein.Die geschliffene Herdplatte verfärbt sich durch die Temperaturbelastung ab 230° bräunlich und ab 260°- 280° bläulich.
Hinweis: Das Einstreichen mit Paraffinöl bietet einen optimalen Schutz Ihrer Herdplatte über die Sommermonate.

Kommt es beim Transport oder der Lagerung auf der Herdplatte zu Roststellen, so ist dies kein Reklamationsgrund. Der Flugrost kann leicht - wie oben beschrieben - entfernt werden.

Oberflächen
 
Herdkranz und sämtliche rostfreie Teile
Der Herdkranz aus rostfreiem Edelstahl wird mit Spülmittel und einem weichen Schwammtuch gereinigt. Bei eingebrannten Verunreinigungen verwenden Sie einen Putzschwamm oder das beigepackte Schleifvlies (brauner Lappen). Damit reiben Sie den Herdkranz sauber. Achten Sie dabei auf die Schleifrichtung.

Zierblenden und Beschläge 
Schwarze (Aluminium) und färbige (pulverbeschichtete) Blenden mit Spülmittellösung und weichem Tuch feucht abwischen. Nicht scheuern!

Glänzende Messing-Blenden mit Messingpflegemittel reinigen. Alt-Messing-Blenden und Kupfer-patinierte Blenden mit Paraffinöl leicht einölen. Bei Verschmutzung mit trockenem Tuch abwischen. Keine Putzmittel verwenden.
Schwarz brünierte Oberflächen mit Paraffinöl leicht einölen. Bei Verschmutzung mit trockenem Tuch abwischen. Keine Putzmittel verwenden.
Schwarz lackierte Oberflächen mit Paraffinöl leicht einölen. Bei Verschmutzung mit trockenem Tuch abwischen. Keine Putzmittel verwenden. 

Hinweis:
Für Lackschäden bieten wir einen Ausbesserungslack in kleinen Dosen an.
Bratrohr und Wärmerohr
Der Bratrohrkasten ist wegen besserer Wärmeleitfähigkeit aus Schwarzblech gefertigt. Solange der Herd noch nicht in Betrieb war, ist es wichtig, die Bratrohrtür offen zu lassen, damit sich die Feuchtigkeit der Aufmauerung sowie die Luftfeuchtigkeit nicht als Flugrost an den Bratrohrwänden niederschlägt. Als Vorbeugung sollen die Bratrohrinnenwände mit Paraffinöl leicht eingestrichen werden. Nirosta-Bratrohrkästen empfehlen wir nicht. Dieses Material ist weniger spannungsfrei als Schwarzblech und verteilt die Wärme ungleichmäßig. Darunter leidet die Qualität des Bratgutes.
Bei einem Wärmerohr, welches etwas entfernt von der Feuerung eingemauert oder sogar abschamottiert ist, kann der Wärmerohrkasten problemlos auch aus rostfreiem Stahl gefertigt werden.
 
Besuchen Sie unsere Herd Ausstellung!

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10. Grill anzünden

Wie zünde ich einen Grill an?

Zum anzünden verwenden Sie am besten unseren elektrischen Grillanzünder. Innerhalb von 5 Minuten brennt Ihr Grill ohne Ihre Beihilfe. Mehr Infos zu Grillstationen und Outdoorfeuerstellen!

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11. Rund um Marmor und Granit

Wie reinige ich Naturstein?
 
Flecken, Verfärbungen und Ausblühungen in Marmor und Granit
Bei organischen Flecken wie z.B. Kaffee, Säfte, Tabak, holzartige Produkte:
  • Natriumhypochlorit 12 %
  • Wasserstoffperoxid
  • Wasserstoffsuperoxid

für Fette, Öle,etc.:

  • mit Entöler

gelbe und rote "Rost"-Flecken im Granit:

  • Eisenhydroxid, Eisenoxid
  • Rostumwandler

Kalkausblühungen = Calciumcarbonat-Ausblühungen:

  • Mineralwasser mit viel Kohlensäure
  • Zementschleierentferner
  • Kalkentferner

Reinigen von Naturstein: 

Bei den verschiedenen Reinigungsmitteln ist folgendes zu beachten:

Säurehaltige Reiniger:

  • nicht einsetzen bei Kalkstein, Marmor, Schiefer und Sandstein
  • Bei diesem Einsatz Belagsfläche erst mit Wasser vorbehandeln, da ansonsten die Säure ins Gestein eindringt, und den Mineralbestand angreift!

Laugenhaltige Reiniger:

  • Bei Kalkstein, Travertin, Marmor, kann die Politur Schaden nehmen.
  • Außerdem werden Lacke, Aluminium und eloxierte Gegenstände angegriffen!
  • Sämtliche Flächen vor Behandlung anfeuchten und anschließend mit Wasser nachspülen!
  • Beim Einsatz laugenhaltiger Reiniger findet eine chemische Reaktion(Verseifung) statt, deshalb sind längere Einwirkzeiten ( 20 - 60 Minuten) erforderlich.

Lösemittelhaltige Reiniger:

  • Erst dann einsetzen, wenn laugenhaltige Reiniger keine Wirkung mehr zeigen!
  • Löst Gummi, Acrylglas, Kunststoffe und lackierte Flächen!
  • Verarbeitung auf trockener Oberfläche und unverdünnt.
  • Einwirkzeit: 5-20 Minuten; teilweise kann mit Wasser nachgewaschen werden.
  • Unwirksam bei Kalkausblühungen, Zementschleiern und Rostflecken!

Pflegen von Naturstein:

Wird ein höherer Glanz gewünscht, kann warmen Wischwasser ein Schuß wachs- oder acrylhaltiges Pflegemittel zugegeben werden.Schmierseifen (alkalisch wirkend) laugen als Pflegemittel den Naturstein aus und sind deshalb nicht zu empfehlen.

Kaminofen mit Naturstein finden Sie in unserer Ausstellung!

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12. Rund um Edelstahlverkleidungen

Wie reinige ich Fingerabdrücke auf Edelstahl?

Verwenden Sie zur Pflege unseren Edelstahlreiniger. Dieser reinigt und konserviert.

Wie entferne ich Kratzer im Edelstahl?

Zum Polieren des Edelstahlmantels verwenden Sie unser SCOTCHBRITE.Jedoch erst an einer unsichtbaren Stelle versuchen.

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13. Die Müllcheckliste; welche Schadstoffe entstehen dabei?

Müllcheckliste :

Müllchekliste (pdf 400KB)

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14. Der Heizwert von Holz

Welchen Heizwert hat Holz?

Heizwert von Holz im Vergleich zu anderen Brennstoffen

Bei der derzeitigen Diskussion um Energiepreise fällt es häufig schwer, die Preiswürdigkeit der unterschiedlichen Brennstoffe zu beurteilen. Dabei ist es wichtig, den unterschiedlichen Maßeinheiten auch die spezifischen Heizwerte zuzuordnen. Bei Biobrennstoffen muß zusätzlich der Wassergehalt berücksichtigt werden. Bei Holz spielt also der Feuchtegehalt eine wichtige Rolle für den Heizwert, aber auch die Stärke der Scheite ist wichtig. So hat Holz mit großem Durchmesser einen deutlich besseren Heizwert als schwaches Brennholz. In Tabelle 1 finden sich durchschnittliche Heizwerte pro Holzart, das durchschnittliche Gewicht und die zu ersetzende Ölmenge. Zu berücksichtigen ist weiterhin der geringere Wirkungsgrat von Kaminen und Kaminöfen gegenüber Zentralheizungen.


Tabelle 1:
Welchen Heizwert hat Holz? Wie viel Heizöl kann man mit einem Raummeter ersetzen

 

Holzart Heizwert Gewicht je rm Scheit- oder Rollenholz Theoretisch zu ersetzende Heizölmenge Zu ersetzende Heizölmenge bei 10 % geringerem Wirkungsgrad
(kWh/kg) (kg) (l/rm) (l/rm)

Ahorn

4,1 520 213 192

Birke

4,3 450 194 175

Buche

4,0 500 200 180

Eiche

4,2 550 230 207

Esche

4,2 480 193 174

Pappel

4,1 380 156 140

Douglasie

4,4 410 180 162

Fichte

4,5 350 157 141

Kiefer

4,4 450 198 179

Lärche

4,3 490 210 189

 

Tabelle 2 :
Energiepreise unterschiedlicher Brennstoffe?

 


Brennstoff

Heizwert pro Einheit

Preis pro Einheit

Preis pro Kilowattstunde

Heizöl

10 kWh/l

0,55 Euro/l

5,5 Cent

Erdgas

1,0 kWh

0.058 Euro/kWh

5,8 Cent

Flüssiggas

6,8 kWh/l

0,44 Euro/l

6,4 Cent

Koks Kl. 2

7,6 kWh/kg

56 Euro/dt

7,3 Cent

Scheitholz

4,1 kWh/kg

35 Euro/rm

1,8 Cent

Holzhackschnitzel

4,1 kWh/kg

15 Euro/m³

1,9 Cent

Holzpellets

4,6 kWh/kg

180 Euro/t

3,9 Cent


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15. Probleme mit dem Kaminofen?

Warum raucht mein Kaminofen?

Sie haben Probleme mit Ihrem Kaminofen? Er raucht und qualmt bzw. wird nicht richtig warm?

Lesen Sie unter 1. unsere Tipps zum einheizen!

Oder Sie besuchen uns zu einem unserer Feuerabende!

Probleme mit dem Kaminofen (pdf 870KB)

 

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16. Was muss ich bei Pellets beachten?

Holzpellets sind ein umweltfreundlicher Brennstoff, der für ein CO2-neutrales Heizen mit größter Energieeffizienz steht.

Normen

Die neue EU-Norm EN 14961-2 löst die bisher gültige DIN-Norm ab. Dadurch wird erstmals ein Biomassebrennstoff europaweit vereinheitlicht.
National gültige Normen und die darauf basierenden Zertifikate verlieren damit ihre Gültigkeit. In Anlehnung an die neue Norm hat das Deutsche Pelletinstitut ein Zertifizierungsprogramm eingeführt.

Hohe Qualitätssicherheit

Das Zertifikat ENplus erfüllt mit seinen Auflagen nicht nur die neue EU-Norm, sondern übertrifft diese in vielen Punkten. Das neue Qualitätssiegel sorgt so für möglichst geringe Emissionen und ein störungsfreies Heizen bei gleichzeitig hohem Brennwert. Das ENplus Zertifikat stellt Anforderungen an Pellet Produktion, Qualitätssicherung, Kennzeichnung, Logistik, Zwischenlagerung und an die Auslieferung zum Verbraucher. Das neue Siegel ENplus für Holzpellets kontrolliert die gesamte Bereitstellungskette von der Herstellung bis zur Anlieferung beim Endkunden und bietet damit eine hohe Qualitätssicherheit und umfassende Transparenz.

Achten Sie beim Kauf deshalb auf das Gütesiegel!

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17. Wann Kaminofen kaufen

Wer einen Kaminofen kaufen will, sollte frühzeitig mit der Planung beginnen. Am besten direkt nach Ende der aktuellen Heizperiode, zum Beispiel ab April. Ein Vorteil ist, dass es oft reduzierte Vorjahresmodelle gibt und man kann in Ruhe Preise und Modelle vergleichen. Im Sommer kann dann der Einbau erfolgen, so dass pünktlich zur kalten Jahreszeit der Ofen montiert und fachgerecht installiert ist.

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18. Was ist beim Kauf eines Kaminofens zu beachten?

Ein Kaminofen ist mehr als nur eine Wärmequelle, sondern vielmehr ein Möbelstück, das optimal in ihr Wohnambiente passen soll. Ein hochwertiger Kaminofen ist ein ästhetischer Blickfang und verbessert die Lebensqualität. Beim Kauf sollte man deshalb auf gute Qualität, komfortable Handhabung, ansprechendes Design sowie einen guten Service beim Fachhändler achten.

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19. Welcher Kaminofen passt zu mir?

Die Frage nach dem Brennstoff ist grundlegend und sollte als erstes gestellt werden. Denn danach entscheidet sich in welcher Ofen für Sie in Frage kommt. Ein Kaminofen, der mit Holz oder Pellets befeuert wird, braucht einen Schornstein oder einen Edelstahlschornstein und muss von einem Schornsteinfeger abgenommen werden. Wenn Sie allerdings zur Miete wohnen und daher keine baulichen Veränderungen vornehmen dürfen, wäre ein Ethanolkamin oder ein Elektrokamin genau das Richtige für Sie.

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20. Welcher Kaminofen heizt am besten?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen 3 Wärmearten:

  1. die Strahlung durch die Kaminscheibe
  2. die Konvektionswärme - im Ofen wird die Luft rund um den Feuerraum erwärmt und steigt als so genannte Konvektionswärme nach oben
  3. Speicherwärme - wird von der Speichermasse abgegeben, auch wenn der Ofen bereits erloschen ist.

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21. Welcher Kaminofen ist zugelassen?

Ob ein Ofen zugelassen ist, erkennen Sie über ein CE-Prüfzeichen oder die DIBt- Prüfung. Beide Prüfnormen gelten für die gesamte europäische Gemeinschaft, also auch für Deutschland. Eine Besonderheit bilden dabei jedoch die raumluftunabhängigen Öfen.

Sind Sie Bauherr eines modernen Niedrigenergiehauses, so wird Ihnen der Betrieb eines DIBt geprüften raumluftunabhängigen Kaminofens vorgeschrieben. Die DIBt Prüfung garantiert noch einmal, dass der Ofen auch für diese speziellen Umstände alle technischen Anforderungen erfüllt. Ob der Kaminofen, für den Sie sich interessieren eine entsprechende CE- oder DIBt –Zertifizierung besitzt können Sie unter anderem direkt am Ofen selbst erkennen. Denn alle zertifizierten Kamine erhalten ein Typenschild mit Zertifikatsnummer. So können Sie sich also auch überzeugen, wenn gerade keine Papiere von der Feuerstätte vorliegen.

Übrigens – Unsere Öfen erfüllen alle die Bedingungen der BimSchV!

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22. Wo Kaminofen kaufen?

Beratung ist das A und O beim Kaminofenkauf – am besten beim Fachhandel.

Hier wird auf die individuell vorhandenen Raumbedingungen eingegangen und Sie haben die Wahl aus einem qualitativ hochwertigen Sortiment. Oft werden die Kaminöfen auch im Betrieb vorgeführt und es werden wichtige Tipps gegeben.
Der Fachhändler kümmert sich auch um die Wartung Ihres Kaminofens, macht den Ofen fit für die nächste Heizsaison und ersetzt eventuell verschlissene Teile. So haben Sie auch nach dem Kauf des Kaminofens einen Ansprechpartner, wenn es um die Befeuerung Ihres Kaminofens geht.
Es gibt also viele Gründe, beim Kauf des Kaminofens auf Qualität aus dem Fachhandel zu setzen. Anders als beim Schnäppchenkauf kann man so sicher sein, dass die Freude am Ofen lange währt.

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23. Welcher Kaminofen hat den besten Wirkungsgrad?

Wirkungsgrad bedeutet das Verhältnis zwischen freigesetzter Energiemenge und der dem Raum zugeführten Wärmemenge.
Wird bei der Verbrennung von z.B. 10 kg Holz eine Energiemenge von 40 kW/h Energie freigesetzt und hat die Anlage einen Wirkungsgrad von 85%, so werden 34 kW/h dem Raum zugeführt. Wirkungsgradverluste setzten sich aus "Unverbranntem" (bei einer unvollständigen Verbrennung) und "Abgasverlusten" zusammen. Das heißt desto höher man mit der Abgastemperatur in den Schornstein geht, desto weniger kann man dem Raum zuführen. Eine Mindesttemperatur ist jedoch notwendig, damit der Kamin funktioniert. Bei guten Kachelöfen wird von einem 80-90%-igen Wirkungsgrad ausgegangen. Offene Kamine 10-20%, Heizkamine und Kaminöfen können 40-70% erreichen.

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