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Häufige Fragen zum Thema Feinstaub

Was ist Feinstaub?

Woher kommt der Feinstaub?

Welche gesundheitlichen Folgen hat Feinstaub?

Welche Feinstaub Grenzwerte gibt es?

Wie umweltfreundlich ist Heizen mit Holz? Wie umweltverträglich heizt / brennt ein moderner Holzofen?

Wie schaut es mit dem Holzvorrat aus?

Wie lange kann ich meinen Ofen noch betreiben?

Was ist ein Feinstaubfilter?

Braucht mein Ofen einen Feinstaubfilter?

Sie überlegen die Anschaffung eines neuen Kaminofens - haben Sie in Zukunft etwas zu befürchten?

Welcher Kaminofen ist der richtige?

Was sind die Fehlerquellen, Emissionsbelastungen beim Holzheizen? Wie kann man diese vermeiden?

Sind Kaminöfen / Kachelöfen / Öfen erwünscht, seitens des Umweltministeriums und der Politik?


Was ist Feinstaub?

Als Feinstaub, Schwebstaub oder englisch "Particulate Matter" (PM) bezeichnet man Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen....

 

Die winzigen Partikel sind mit bloßem Auge nicht wahrzunehmen. Lediglich während bestimmter Wetterlagen kann man Feinstaub in Form einer "Dunstglocke" sehen. Je nach Korngröße der Staubteilchen wird der Feinstaub in so genannte Fraktionen unterteilt: Unter PM10 versteht man alle Staubteilchen, deren aerodynamischer Durchmesser kleiner als 10 Mikrometer (das sind 10 Millionstel Meter) ist. Eine Teilmenge der PM10-Fraktion sind die feineren Teilchen, deren aerodynamischer Durchmesser weniger als 2,5 Mikrometer beträgt. Diese bezeichnet man als "Feinfraktion" oder 2,5 (im Gegensatz dazu den Größenbereich 2,5 bis 10 Mikrometer "Grobfraktion"). Die kleinsten von ihnen, mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 0,1 Mikrometer (das sind 100 Milliardstel Meter), sind die ultrafeinen Partikel.


Woher kommt der Feinstaub?

Feinstaub kann natürlichen Ursprungs sein oder durch menschliches Handeln erzeugt werden.

Stammen die Staubpartikel direkt aus der Quelle - zum Beispiel durch einen Verbrennungsprozess -, nennt man sie primäre Feinstäube. Als sekundäre Feinstäube bezeichnet man hingegen Partikel, die durch komplexe chemische Reaktionen in der Atmosphäre erst aus gasförmigen Substanzen, wie Schwefel- und Stickstoffoxiden, Ammoniak oder Kohlenwasserstoffen, entstehen. Wichtige vom Menschen geschaffene Feinstaubquellen sind Kraftfahrzeuge (PKW, LKW), Kraft- und Fernheizwerke, Abfallverbrennungsanlagen, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern, der Schüttgutumschlag, die Tierhaltung sowie bestimmte Industrieprozesse. In Ballungsgebieten ist vor allem der Straßenverkehr eine bedeutende Feinstaubquelle. Dabei gelangt Feinstaub nicht nur aus Motoren - vorrangig aus Dieselmotoren - in die Luft, sondern auch durch Bremsen- und Reifenabrieb sowie durch die Aufwirbelung des Staubes auf der Straßenoberfläche. Eine weitere wichtige Quelle ist die Landwirtschaft: Vor allem die Emissionen gasförmiger Vorläuferstoffe aus der Tierhaltung tragen zur Sekundärstaubbelastung bei. Als natürliche Quellen für Feinstaub sind Emissionen aus Vulkanen und Meeren, die Bodenerosion, Wald- und Buschfeuer sowie bestimmte biogene Aerosole - Viren, Sporen von Bakterien und Pilzen, außerdem Algen, Zellteile, Ausscheidungen usw. - zu nennen.

 


Welche gesundheitlichen Folgen hat Feinstaub?

Verkehr, Industrie, aber auch Raucher und Drucker blasen Feinstaub in die Luft. Die Mini-Partikel können Herz und Lunge schädigen.

Weil sie so winzig sind, wandern sie über die Atemwege in den menschlichen Körper und dort bis in die Bronchien. Noch kleinere Teilchen mit einem Durchmesser unter 2,5 Mikrometer (PM 2,5) können in die Lungenbläschen und Teilchen unter 1 Mikrometer sogar in die Blutgefäße vordringen. Feinstaub der Partikelgröße PM10 kann beim Menschen durch die Nasenhöhle in tiefere Bereiche der Bronchien eindringen. Die kleineren Partikel PM 2,5 können bis in die Bronchiolen und Lungenbläschen vordringen und die ultrafeinen Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 µm sogar bis in das Lungengewebe und den Blutkreislauf. Je nach Größe und Eindringtiefe der Teilchen sind die gesundheitlichen Wirkungen von Feinstaub verschieden. Sie reichen von Schleimhautreizungen und lokalen Entzündungen im Rachen, der Luftröhre und den Bronchien oder Schädigungen des Epithels der Lungenalveolen bis zu verstärkter Plaquebildung in den Blutgefäßen, einer erhöhten Thromboseneigung oder Veränderungen der Regulierungsfunktion des vegetativen Nervensystems (zum Beispiel mit Auswirkungen auf die Herzfrequenzvariabilität).


Welche Feinstaub Grenzwerte gibt es?

Mit der 22. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz vom 11. September 2002 sind die seit dem 1.1.2005 europaweit geltenden Grenzwerte für Feinstaub (PM10) in deutsches Recht übernommen worden.


Zum Schutz der menschlichen Gesundheit legt die Verordnung folgende Grenzwerte fest:
• Der PM10-Jahesmittelwert darf 40 µg/m³ (Mikrogramm PM10 pro Kubikmeter Luft) nicht überschreiten.
• Der PM10-Tagesmittelwert darf 50 µg/m³ nicht öfter als an 35 Tagen im Kalenderjahr überschreiten.


Wie umweltfreundlich ist Heizen mit Holz?
Wie umweltverträglich heizt / brennt ein moderner Holzofen?

Mit den neuen Holz-Feuerstätten, ausgestattet mit modernster Feuerungstechnik, heizen Sie so regenerativ und umweltschonend wie möglich und Sie schonen die fossilen Ressourcen.


Natürlich müssen beim Heizen mit Holz auch bestimmte Grenzwerte eingehalten werden. Ältere Kaminöfen, Öfen etc. verfügen aber oft nicht über die entsprechende Technik und müssen deshalb in den kommenden Jahren ausgetauscht werden. Deshalb wurden für die sogenannten Einzelraumfeuerungsanlagen wie Kachelöfen, Kamine und Herde, etc. die Grenzwerte für den Ausstoß von Kohlenmonoxyd und Feinstaub in der Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSchV) neu festgelegt. Alte Geräte, die diese Werte nicht einhalten, müssen nach bestimmten Übergangsfristen ausgetauscht werden.

Mit einem modernen Kaminbausatz zu heizen, bedeutet klimaneutral und umweltfreundlich zu heizen. Das Brennholz gibt nur so viel CO2 beim Verbrennen ab, wie der Baum zuvor aus der Luft aufgenommen hat. Ähnlich verhält es sich auch bei Pellets. Diesen lastet zu Unrecht ein schlechter Ruf an, dass diese voller Chemikalien seien. Sie sind ebenso umweltfreundlich wie Brennholz. Nicht zuletzt bedeutet dies auch ein gewaltiges Potenzial zur Bindung von Kohlendioxid (CO2). Nach vorsichtigen Schätzungen sind in deutschen Wäldern knapp 10 Mrd. Tonnen CO2 gebunden. Und so lange der Wald bewirtschaftet wird und junger Baumbestand nachwächst, wird dort auch weiterhin Kohlenstoff gebunden. Wer also annimmt, das Heizen mit Holz würde dem deutschen Wald oder dem Klima Schaden zufügen, der irrt. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall. Jedes Kilogramm Brennholz, das verbrannt wird, verhindert dauerhaft, dass zusätzliches Kohlendioxid freigesetzt wird – und zwar in jedem Winter aufs Neue. Das bei der Verbrennung von Holz freigesetzte Kohlendioxid ist Teil eines natürlichen Kreislaufs, der auch dann stattfindet, wenn ein Baum im Wald verrottet. Somit dient das Heizen mit Holz nicht nur der notwendigen Durchforstung der deutschen Wälder. Es trägt auch langfristig zu einer ausgeglichenen Klimabilanz bei. Nachwachsende Bäume und Sträucher binden das bei der Verbrennung entstandene CO2 und neutralisieren so die klimaschädlichen Wirkungen. Man sollte generell darauf achten, Holz aus der Region zu verwenden – denn je länger der Transportweg ist, desto mehr Treibstoff wird auch verbraucht, was wieder schädliche Umweltwirkungen mit sich bringt. Bei unvollständiger Verbrennung kann außerdem giftiges Kohlenmonoxid und klimaschädliches Methangas entstehen, das 21mal stärker zur Erderwärmung beiträgt als die gleiche Menge Kohlendioxid.


Wie schaut es mit dem Holzvorrat aus?

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Trotz steigender Nutzung weisen die Holzvorräte in deutschen Wäldern eine positive Bilanz aus. Über einen längeren Zeitraum betrachtet übertrifft der Zuwachs der Holzvorräte den Einschlag um rund 40 Prozent.


Insgesamt ist heute fast ein Drittel der Staatsfläche damit bedeckt. Somit verfügt Deutschland über den größten Holzbestand Europas, noch vor Frankreich und Schweden, die flächenmäßig beide wesentlich größer als die Bundesrepublik sind.


Wie lange kann ich meinen Ofen noch betreiben?

Sie haben einen Bestandsofen und möchten wissen, wie lange Sie diesen noch heizen dürfen? Bzw. wie lange ist mein Ofen noch zugelassen? Wie lange ein Kaminofen in Deutschland betrieben werden darf, wird vom Gesetzgeber festgelegt. Er hat Fristen für die Stilllegung bzw. für den Austausch alter Geräte festgelegt.


Wenn CO-Emissionen und Feinstaub von alten Feuerstätten höher als in der Übergangsregelung für Einzelraumfeuerungsanlagen aktuellen 1. BImSchV vorgeschrieben, erreicht werden, müssen die Geräte nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden. Der Zeitpunkt ist abhängig vom Datum auf dem Typenschild des Gerätes.

 
 


Was ist ein Feinstaubfilter?

Man unterscheidet beim Heizen mit Holz aktive und passive Feinstaubfilter.


Aktive Feinstaubfilter basieren auf dem Prinzip der elektrostatischen Abscheidung. Das heißt, dass die Staubpartikel, die bei der Verbrennung entstehen, aufgeladen werden und sich an der Wand des Abgasrohrs festsetzen. Die Teilchen setzen sich an der Wand des Abgasrohrs fest. Der Schornsteinfeger kann den Feinstaub auf diese Weise leicht aus dem Kamin entfernen. Der Abscheidegrad beträgt bis zu 90 Prozent.

Aktive Filter eignen sich für alle Kamine und Kaminöfen mit einer Heizleistung bis 25 kW. Der Aktivfilter wird direkt in das Rauchrohr eingebaut. Der Vorteil liegt in der hohen Abscheidung. Allerdings ist unbedingt ein Stromanschluss notwendig. Auch die Anschaffungskosten sind hoch. Für Holzfeuerungsanlagen mit einer höheren Leistung wird zusätzlich ein Fliehkraftabscheider eingebaut.


Passive Feinstaubfilter arbeiten ähnlich wie ein Katalysator. Die Rauchgase werden entweder vor dem Abgasstutzen durch einen Schaumkeramikfilter oder im ersten Bereich des Rauchrohrs durch einen Keramikfilter geleitet. Dabei werden die einzelnen Bestandteile in weniger schädliche oder unschädliche Stoffe umgewandelt. Die Feinstaubpartikel lagern sich entweder in der Konvektionszone ab oder sie verbrennen direkt an der Katalysator-Oberfläche, die sehr heiß wird. Passivfilter sind kostengünstiger, für den Betrieb ist kein Stromanschluss notwendig. Die Filterkassette muss aber jährlich oder alle zwei Jahre ausgetauscht werden und meistens auch in der Heizperiode gereinigt und gewartet werden.


Braucht mein Ofen einen Feinstaubfilter?

Sie haben bereits einen Ofen und wollen wissen ob Sie einen Feinstaubfilter nachrüsten müssen/sollen? Unsere Öfen erfüllen schon heute schon die geforderten Emissionswerte bis 2025 - ohne dass Sie einen extra Feinstaubfilter einbauen müssen. Sie können bis Ende 2024 als topaktuell eingebaut werden.


Neue Kaminöfen enthalten bereits Feinstaubfilter, beziehungsweise erzeugen geringe Emissionen. Wer jedoch einen älteren Ofen betreibt, ist unter Umständen von der Nachrüstpflicht betroffen (s. 1. BImSch). Das Nachrüsten ist nicht unbedingt und in jedem Fall die beste Variante und auch nicht immer notwendig. Wenn Ihr Kaminofen schon viele Jahre in Betrieb ist, kann ein kompletter Austausch günstiger sein.


Sie überlegen die Anschaffung eines neuen Kaminofens - haben Sie in Zukunft etwas zu befürchten?

Moderne Kaminöfen dürfen auch bei Feinstaubalarm betrieben werden. Egal ob Kamin, Kaminofen, Kachelofen, Pelletofen oder Herd – mit den neuen Feuerstätten, ausgestattet mit modernster Feuerungstechnik, heizen Sie so regenerativ und umweltschonend wie möglich und Sie schonen die fossilen Ressourcen.


Leider sind auch die aktuellen und neuen, hocheffizienten Feuerstätten in Kritik geraten – oft aufgrund falscher Berichterstattung und falscher Messmethoden. So wurde z.B. der Feinstaubgehalt direkt vor einer heißen Kaminglasscheibe im Wohnraum gemessen und behauptet, dass der maximale Wert deutlich überschritten wird. Allerdings wurde bei dieser technisch und wissenschaftlich unbekannten Messmethode nicht berücksichtigt, dass alleine durch Kerzen, Heizkörper, Halogenleuchten etc. eine weitaus höhere, direkt am Verursacher gemessene Feinstaubbelastung entsteht. Diese „Feinstaubbelastung“ ist in der Regel an der allmählichen Schwärzung von Zimmerdecke und Wänden zu erkennen. In anderen Reportagen wurde berichtet, dass auch bei zufälligen Messungen in kleineren und größeren Städten vor den Häusern überhöhte Grenzwerte nachgewiesen werden konnte. Auch dies ist nicht richtig! Die Berichterstattung ist somit leider oft sehr einseitig und wissenschaftlich nicht bewiesen. Den Feuerstätten wird hin und wieder buchstäblich der „Schwarze Peter“ zugeschoben. Doch sie sind bei weitem nicht die Hauptverursacher von Feinstaubemissionen.

Feinstäube oder Schwebstäube werden in zwei Segmente unterteilt: Feinstaub PM 10 und der ultrafeine PM 2,5. Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) haben Haushalte mit allen Kleinfeuerungen im Feinstaubsegment PM 10 nur einen Anteil von 9 Prozent. Im Feinstaubsegment PM 2,5 liegt der Anteil der Haushalte bei 19 Prozent. Die Hauptanteile der Feinstaubemissionen liegen laut UBA eindeutig in den Bereichen Landwirtschaft, Verkehr und Industrie. In den letzten Jahren wurden moderne Holzfeuerstätten hinsichtlich ihrer Emissionen stark optimiert. Die Ofenbranche hat sich den Herausforderungen des Emissionsschutzes gestellt. So ist beispielsweise die heutige Generation an Festbrennstofffeuerstätten mit moderner Verbrennungstechnik ausgestattet, die den verschärften Anforderungen der 2. Stufe der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) genügen. Diese Geräte emittieren in der Typprüfung sieben bis zehnfach geringere Staubmengen als noch in den 70er-Jahren. Und dies bei wesentlich verbesserten Wirkungsgraden. Die aktuelle Feinstaub-Filter-Debatte bezieht sich somit nur auf veraltete Anlagen. Neue Anlagen erfüllen beste Emissionswerte. Mit Holz heizt man somit am umweltfreundlichsten und zu 100% CO²-neutral. Mit einem neuen und qualitativ hochwertigen Heizgerät können Sie überall in ganz Europa (Stadt und Land) sicher und natürlich umweltfreundlich heizen. Die neuen Heizeinsätze sind zudem äußerst sparsam im Umgang mit Brennstoff. Hocheffizient in der Verbrennung, nutzen Sie den Rohstoff Holz maximal aus. Optimale Brennstoffnutzung bedeutet für den Ofenbesitzer, er benötigt weniger Holz und spart damit Geld.


Welcher Kaminofen ist der richtige?

Wer sich einen Kaminofen anschaffen möchte, dem werden unsere vielfältigen Kauftipps in der Vorbereitung des Kaufs weiterhelfen.


Wir geben Ihnen eine Checkliste zum Kaminofenkauf an die Hand und versorgen Sie mit allen Tipps, wenn Sie Ihren Kaminofen raumluftunabhängig anschließen möchten, sich für einen Wärmespeicher interessieren oder einen Raum mit geringem Wärmebedarf heizen möchten. Wir empfehlen die professionelle und kompetente Beratung im Fachhandel, die auf Ihre individuellen Fragen eingehen kann.

 

Welcher Ofen passt zu mir? --> www.ofenratgeber.de

 

Hohe Energieeffizienzklasse wählen
Neben der Leistung sollten Sie beim Erwerb eines neuen Kaminofens auf einen hohen Nutzungsgrad und geringe Emissionen achten. Eventuelle Mehrkosten können in der Regel durch einen geringeren Brennstoffbedarf wieder eingespart werden. Die sparsamsten Kaminöfen erreichen Energieeffizienzklasse A+. Achten Sie auf eine möglichst hohe Energieeffizienz-Kennzahl von etwa 120 %. Wasserführende Kaminöfen können einen höheren Wirkungsgrad erreichen als nicht wasserführende Öfen, die nur den Aufstellraum heizen. Wasserführende Kaminöfen eignen sich gut für Gebäude mit einem sehr niedrigen Energiebedarf (Passivhäuser). Moderne Kaminöfen haben zudem einen sehr sparsamen Holz-Verbrauch. Kaminöfen von dem führenden deutschen Hersteller Hase beispielsweise erreichen Wirkungsgrade von 80 Prozent und mehr – also eine sehr effiziente Ausnutzung der beim Verbrennen entstehenden Wärme.


Was sind die Fehlerquellen, Emissionsbelastungen beim Holzheizen?
Wie kann man diese vermeiden?

Wer unsere Tipps und Hinweise für eine saubere Verbrennung beachtet, hat viel Freude an seinem Kaminofen und dem Feuer, das in ihm brennt. Mit einem guten Gefühl für die Umwelt.


Moderne Kaminöfen sorgen für eine effiziente Verbrennung mit geringen Emissionen. Das schont die Umwelt und sorgt für nachhaltiges Heizen mit einem Feuergenuss ohne Reue. Aber nicht nur die Qualität und Bauweise moderner Kaminöfen haben ihren Anteil an einer umweltfreundlichen Verbrennung. Auch der Kaminofen-Besitzer selbst kann mit einem bewussten Brennverhalten zur Reduzierung von Emissionen und einem sauberen Heizen beitragen.

Ob Ihr Kaminofen umweltschonend oder umweltbelastend brennt, hängt in hohem Maße von der richtigen Bedienung Ihres Kaminofens ab. Und von der Art des Brennstoffs.

1. Verwenden Sie ausschließlich trockenes Holz mit einer Restfeuchte von weniger als 20 Prozent; am besten eignen sich Laubhölzer wie Buchen- und Birkenholz.

2. Nehmen Sie zum Anheizen nur kleine Holzstücke. Diese entzünden sich schneller als große Holzscheite, sodass die für eine vollständige Verbrennung notwendige Temperatur schnell erreicht wird.

3. Legen Sie häufiger nach: Kleinere Holzmengen sind beim Dauerheizen energetisch und ökologisch vorteilhafter.

4. Der Kaminofen sollte nicht mit Holz überladen werden, sondern immer nur mit der vom Hersteller angegebenen Holzmenge bestückt werden.

5. Sorgen Sie für eine ausreichende Luftzufuhr.

6. Überprüfen Sie die Güte der Verbrennung regelmäßig. Achten Sie auf die Farbe und Beschaffenheit der Asche Bei einer sauberen Verbrennung entsteht eine feine weiße Asche. Eine dunkle Färbung deutet auf Holzkohlenreste hin; die Ausbrandphase ist in diesem Fall nur unvollständig erfolgt. Schauen Sie auf die Farbe der Rauchgase am Schornsteinkopf Hierbei gilt: Je weniger sichtbar die Rauchgase den Schornstein verlassen, desto besser ist die Verbrennung.

Praktische Tipps und Tricks erfahren Sie bei unserem FEUERABEND. Wir zeigen Ihnen wie ein schönes Ofenfeuer zustande kommt, ohne Rauch und Qualm. 


Sind Kaminöfen / Kachelöfen / Öfen erwünscht, seitens des Umweltministeriums und der Politik?

In der aktuellen Broschüre vom Zentralverband-Sanitär-Heizung-Klima wird ab S.12 konkret auf die Feinstaubthematik eingegangen und erklärt, dass – was Einzelraumfeuerstätten betrifft – eindeutig ein positiver Trend zu erkennen ist.


Zudem existiert seit Dezember 2018 das „Nationale Luftreinhalteprogramm“ des Bundesumweltministeriums (als Entwurf). Darin wird ebenfalls die positive Entwicklung bei der Feinstaubbelastung bei Festbrennstofffeuerstätten hervorgehoben und betont, dass die jetzigen Regelungen der 1. BImSchV beibehalten werden sollen, also als ausreichend betrachtet werden. Somit sind Nachrüstverpflichtungen im Rahmen der 1. BImSchV über die jetzigen Regelungen hinaus derzeit sehr unwahrscheinlich.


Quellenangabe Bundesumweltministerium: https://www.bmu.de/meldung/8332/ sowie der ZVSHK Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima LINK.


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