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> 01.01.2019

Thema Feinstaub

Holzfeuerstätte - die natürlichste Art zu heizen


Im Zuge der Feinstaubdiskussion ist auch das Heizen mit Holz immer mehr in Kritik geraten. Ist ein Holzfeuer wirklich gesundheitsschädlich?

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Es kann in der Energieversorgung eine wichtige Rolle bei der Schonung fossiler Ressourcen spielen, denn: Wird Holz verbrannt und damit Energie erzeugt, wird nur so viel für das Klima schädliches Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, wie zuvor während der Wachstumsphase des Baumes bei der Photosynthese aus der Atmosphäre aufgenommen und im Holz fixiert wurde. Die energetische Nutzung von Holz trägt deshalb am besten zum Klimaschutz bei. Holz wird seit einigen Jahren häufiger als Brennstoff genutzt. Gründe dafür sind der vermehrte Einsatz von regenerativen und nachwachsenden Energiequellen als Ersatz für die fossilen Energieträger wie Heizöl und Gas.  

Natürlich müssen auch beim umweltfreundlichen Heizen mit Holz bestimmte Grenzwerte eingehalten werden. Ältere Kaminöfen, Öfen etc. verfügen aber oft nicht über die entsprechende Technik und müssen deshalb in den kommenden Jahren ausgetauscht werden. Dabei wurden für die sogenannte Einzelraumfeuerungsanlagen wie Kachelöfen, Kaminöfen, Kamine, Herde, etc. die Grenzwerte für den Ausstoß von Kohlenmonoxyd und Feinstaub 2010 in der Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSchV) neu festgelegt. Alte Geräte, die diese Werte nicht einhalten, müssen nach bestimmten Übergangsfristen ausgetauscht werden.


Leider sind auch die aktuellen und neuen, hocheffizienten Feuerstätten in Kritik geraten und den Feuerstätten wird buchstäblich oft der „Schwarze Peter“ zugeschoben. Doch sie sind nicht die Hauptverursacher von Feinstaubemissionen. Feinstäube oder Schwebstäube werden in zwei Segmente unterteilt: Feinstaub PM 10 und der ultrafeine PM 2,5. Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) haben Haushalte mit allen Kleinfeuerungen im Feinstaubsegment PM 10 nur einen Anteil von 9 Prozent. Im Feinstaubsegment PM 2,5 liegt der Anteil der Haushalte bei 19 Prozent. Die Hauptanteile der Feinstaubemissionen liegen laut UBA eindeutig in den Bereichen Landwirtschaft, Verkehr und Industrie. In den letzten Jahren wurden moderne Holzfeuerstätten hinsichtlich ihrer Emissionen stark optimiert. Die Ofenbranche hat sich den Herausforderungen des Emissionsschutzes gestellt. So ist beispielsweise die heutige Generation an Festbrennstofffeuerstätten mit moderner Verbrennungstechnik ausgestattet, die den verschärften Anforderungen der 2. Stufe der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) genügen. Diese Geräte emittieren in der Typprüfung sieben bis zehnfach geringere Staubmengen als noch in den 70er-Jahren. Und dies bei wesentlich verbesserten Wirkungsgraden.

Seien Sie deshalb unbesorgt! Egal ob Kamin, Kaminofen, Kachelofen, Pelletofen oder Herd – mit den neuen Feuerstätten, ausgestattet mit modernster Feuerungstechnik, heizen Sie so regenerativ und umweltschonend wie möglich und Sie schonen die fossilen Ressourcen.

(Quelle: Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima)

Ausführliche Info finden Sie in der Broschüre "Holzfeuerstätte - die natürlichste Art zu heizen"

 

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