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> 01.04.2019

Thema Feinstaub

Holzfeuerstätte - die natürlichste Art zu heizen


Im Zuge der Feinstaubdiskussion ist auch das Heizen mit Holz immer mehr in Kritik geraten und wirft immer mehr Fragen auf: 

- Was ist Feinstaub?
- Was ist die Feinstaubverordnung Feuerstätten?
- Wie umweltfreundlich ist heizen mit Holz?
- Ist Holzfeuer umweltschädlich?
- Wie lange darf ich meinen Ofen noch betreiben?
- Braucht mein Ofen einen Feinstaubfilter?
- Was muss ich beim Kauf eines neuen Ofens beachten?

Durch die wachsende Unsicherheit zögern viele Menschen, wenn es um die Anschaffung eines Kaminofens geht. Aber wir können Sie beruhigen.

 

Thema Feinstaub

Mit der 22. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz vom 11. September 2002 sind die seit dem 1.1.2005 europaweit geltenden Grenzwerte für Feinstaub (PM10) in deutsches Recht übernommen worden. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit legt die Verordnung folgende Grenzwerte fest:

- Der PM10-Jahesmittelwert darf 40 µg/m³ (Mikrogramm PM10 pro Kubikmeter Luft) nicht überschreiten.

- Der PM10-Tagesmittelwert darf 50 µg/m³ nicht öfter als an 35 Tagen im Kalenderjahr überschreiten.

Auch beim umweltfreundlichen Heizen mit Holz müssen deshalb freilich bestimmte Grenzwerte eingehalten werden. Ältere Kaminöfen, Öfen etc. verfügen aber oft nicht über die entsprechende Technik und müssen deshalb in den kommenden Jahren ausgetauscht werden. Dabei wurden für die sogenannte Einzelraumfeuerungsanlagen wie Kachelöfen, Kaminöfen, Kamine, Herde, etc. die Grenzwerte für den Ausstoß von Kohlenmonoxyd und Feinstaub 2010 in der Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSchV) neu festgelegt. Alte Geräte, die diese Werte nicht einhalten, müssen nach bestimmten Übergangsfristen ausgetauscht werden.

Neue Feuerstätten sind davon nicht betroffen.
Unsere Öfen erfüllen schon heute schon die geforderten Emissionswerte bis 2025 - ohne dass Sie einen extra Feinstaubfilter einbauen müssen. Sie können bis Ende 2024 als topaktuell eingebaut werden.

Leider sind aber auch die aktuellen und neuen, hocheffizienten Feuerstätten in Kritik geraten und den Feuerstätten wird buchstäblich oft der „Schwarze Peter“ zugeschoben. Doch sie sind nicht die Hauptverursacher von Feinstaubemissionen. Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) haben Haushalte mit allen Kleinfeuerungen im Feinstaubsegment PM 10 nur einen Anteil von 9 Prozent. Im Feinstaubsegment PM 2,5 liegt der Anteil der Haushalte bei 19 Prozent. Die Hauptanteile der Feinstaubemissionen liegen laut UBA eindeutig in den Bereichen Landwirtschaft, Verkehr und Industrie. In den letzten Jahren wurden moderne Holzfeuerstätten hinsichtlich ihrer Emissionen stark optimiert. Die Ofenbranche hat sich den Herausforderungen des Emissionsschutzes gestellt. So ist beispielsweise die heutige Generation an Festbrennstofffeuerstätten mit moderner Verbrennungstechnik ausgestattet, die den verschärften Anforderungen der 2. Stufe der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) genügen. Diese Geräte emittieren in der Typprüfung sieben bis zehnfach geringere Staubmengen als noch in den 70er-Jahren. Und dies bei wesentlich verbesserten Wirkungsgraden.

 

Thema Holz:

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und steht nahezu unbegrenzt zur Verfügung,  denn es wird nachhaltig angebaut: Der Zuwachs in den europäischen Wäldern wird heute nur noch zu 60 bis 70 Prozent genutzt. Es wächst also jährlich 30 bis 40 Prozent mehr Holz heran, als geerntet wird. Es kann in der Energieversorgung eine wichtige Rolle bei der Schonung fossiler Ressourcen spielen, denn: Wird Holz verbrannt und damit Energie erzeugt, wird nur so viel für das Klima schädliches Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, wie zuvor während der Wachstumsphase des Baumes bei der Photosynthese aus der Atmosphäre aufgenommen und im Holz fixiert wurde. Die energetische Nutzung von Holz trägt deshalb am besten zum Klimaschutz bei.  

Moderne Kaminöfen haben zudem einen sehr sparsamen Holz-Verbrauch und erreichen Wirkungsgrade von 80 Prozent und mehr – also eine sehr effiziente Ausnutzung der beim Verbrennen entstehenden Wärme. 

Fazit:

Die aktuelle Feinstaub-Filter-Debatte bezieht sich nur auf veraltete Anlagen. Neue Anlagen erfüllen beste Emissionswerte. Mit Holz heizt man somit am umweltfreundlichsten und zu 100% CO²-neutral. Mit einem neuen und qualitativ hochwertigen Heizgerät können Sie überall in ganz Europa (Stadt und Land) sicher und natürlich umweltfreundlich heizen.

 

(Quelle: Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima)

Ausführliche Info finden Sie in der Broschüre "Holzfeuerstätte - die natürlichste Art zu heizen"

 

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